Projekte des Vereins

Termine für 2026

PERUREISE

31.10. bis 09.11.2026
Mitte November 2026 wollen wir 10 Tage mit Euch im Heiligen Tal mit der schamanischen Tradition der Anden eins werden. Die erste Hälfte verbringen wir zusammen mit Don Augustin, seinem Sohn Santos und deren Frauen Sebastiana und Remigia in der Nähe von Cuzco. Sie werden uns in die Magie und Energie der Nustas einführen und als krönenden Abschluss erhalten wir von ihnen die Nusta Karpay. Nach einem Integrationstag, an dem Dir die Zeit frei zur Verfügung steht, arbeiten wir in der zweiten Hälfte zusammen mit Vilma Pinedo in der Nähe von Pisac. Hier erkunden wir auch gemeinsam die Heilige Orte in der Umgebung, abseits von den allseits bekannten Touristenmagneten. Änderungen am Programm, z.B. witterungsbedingt, sind möglich.

Die komplette Planung ist noch nicht abgeschlossen, wir wollen Euch dennoch bereits mit ersten Schätzungen auf dem Laufenden halten. So wird die Reise ca. 3000 Euro kosten, darin enthalten sind Unterkunft und Mahlzeiten (meist Frühstück und Abendessen), sowie die Fahrten während unserer Reise (An- und Abreise zum Flughafen ist nicht enthalten). Und natürlich ist das Programm mit den Paqos und Hampeqs dabei!

Wenn Du Interesse hast, melde Dich bitte bei uns per Mail an info@kuychichaka.org. Wenn wir wissen, wie viele Mitreisende wir haben, ist die konkrete Planung möglich und wir können Euch genauere Angaben zu Unterkünften und Preisen machen.
Sobald die Gruppe feststeht, wollen wir uns gemeinsam auf die Reise vorbereiten. Vorab erhaltet Ihr Anregungen, was Ihr packen solltet, Tipps zur Flugbuchung und Eingewöhnung an die Höhe und vor allem die Möglichkeit, Euch mit Euren Fragen direkt an mich (Andrea) zu wenden. Für die spirituelle Vorbereitung gibt es vor Reiseantritt auf jeden Fall eine online Despacho-Zeremonie. Und Ihr werdet im Laufe des Jahres auch die Möglichkeit haben, Don Augustin und Vilma vorab kennenzulernen. Bald werden die nächsten online Angebote mit ihnen bekannt gegeben.

Und hier noch ein paar persönliche Worte von Andrea, zur Einstimmung ein paar Eindrücke von ihrer großen Peru-Reise 2022:

Falls Du überlegst, ob Du mit kuychichaka ins Heilige Tal nach Peru reisen möchtest, dann möchte ich (Andrea) Dir heute ein bisschen was erzählen, was Dich dort erwartet. Und was Peru vielleicht auch von Dir erwartet 🙂

Meine erste Reise 2022 war im Vorfeld von vielen Ängsten geplagt: Ich kann die Sprache nicht, die Reiseführer warnen alleinreisende Frauen vor allerlei Dingen, ich wusste gar nicht, wo ich anfangen sollte. Ich wusste nur: All den wundervollen Orten, die ich in den letzten 2 Jahren durch Erzählungen meiner schamanischen Lehrer/innen kannte, wollte ich persönlich meinen Dank überbringen. Denn sie hatten mein Leben und mich verändert, ohne dass ich jemals dort war.

Vor der Reise wollte ich um Erlaubnis bitten. Ganz in der Tradition habe ich das an meinem stärksten Apu (Berg) getan, dem Untersberg. Mit zitternden Knien war ich dort oben, brachte meine Kintus und Gaben mit, bat ihn darum, mich den peruanischen Bergen vorzustellen und mein Kommen anzukündigen. Und dann achtete ich auf die Antwort. Es roch plötzlich nach Salbei und ein klitzekleiner Vogel schoss an der Höhle vorbei, in der ich saß. Bei uns gibt’s keine Kolibris, doch die Größe des Vogels erinnerte mich daran. Die Botschaft sagte mir: „Alles ist möglich! Klar kannst Du fahren.“ Nun wusste ich, der Untersberg unterstützt mich auf der Reise und die peruanischen Apus werden mich empfangen.

Die spirituelle Vorbereitung ist das eine. Das andere ist die mentale und rein praktische Vorbereitung. Peru ist ein Dritte-Welt-Land. Nur ein kleiner Einblick, was ich nicht erwarten kann: Immer und überall Strom und WiFi, fließendes Wasser (geschweige denn warmes), ein WC, Trinkwasser aus dem Hahn, ein warmes Zimmer wenn es abends richtig kalt wird, an dem Ort anzukommen wo ich ursprünglich hin wollte. Was ich dafür erwarten kann: Es gibt immer eine Möglichkeit, ich bin für alles offen und bereit. Ich habe gelernt zu vertrauen, dass ich immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin, auch wenn es nicht der war, den ich mir ausgedacht hatte. Vertrauen, dass Pachamama mir immer die richtigen Menschen auf meinen Weg schickt. Denn nur zusammen, in gegenseitiger Hilfe und Unterstützung, ist so eine Reise auch wirklich ein nachhaltiges Erlebnis!
TeilnehmerInnen:
Mindestens 5 bis maximal 8

Termin:
31.10. bis 09.11.2026

Vergangene Projekte 2025

3-teilige Online-Reihe ab Dienstag,  30.09.2025

Die verlorenen Kinder


Das kann ganz viel bedeuten. Bei mir (Andrea) war es so, dass ich oft das unbestimmte Gefühl hatte, ich bin allein und da gibt es doch jemand, der eigentlich bei mir sein will. Und das ist eine ungeborene Tante (vielleicht auch Onkel) von mir. Meine Oma wurde mit 43 Jahren nochmal schwanger, da war meine Mama gerade schwanger mit mir. Sie hat beschlossen, dass ihr das zu viel ist und sie jetzt Oma und nicht Mama wird. Das war kein Geheimnis, ich wusste das immer. Doch erst als ich das unbestimmte Gefühl diesem fehlenden Wesen in meinem Leben zuordnen konnte und auf meine Art und Weise dann auch Kontakt zu ihr (in meinem Kopf ist es eine Tante) aufnahm, hat sich etwas verändert. Ein Loch im Familien-Flickenteppich wurde gefüllt.
Verlorene Kinder kann ganz viele verschiedene Aspekte meinen. Manchmal gab es einen Zwilling, der sich im Mutterleib unbemerkt wieder verabschiedet. Oder ein Foetus nistet sich nicht ein. Oder man wird vielleicht sogar vor herzzerreißend schwierige Entscheidungen gestellt, ob man ein Kind behalten kann. Oder es verabschiedet sich vor der Geburt bereits von Dir. Auch ein erwachsenes Kind, das vor den Eltern stirbt, kann eine schwere Lücke reißen. Oder alle in der Familie leben zwar, aber es ist ein Bruch entstanden. Und noch so viel mehr, wo Kinder fehlen und verloren gehen…
Verlorene Kinder – ein weites Feld. Gemeinsam mit Vilma betreten wir es.
Alle Sessions finden auf Englisch statt, werden aufgezeichnet und am nächsten Tag verschickt, zusammen mit einer von Andrea erstellten Zusammenfassung auf Deutsch. Der letzte Termin ist eine Zeremonie, in der wir gemeinsam ein Hayhuarikuy / Despacho machen.

Termine (es gilt die Europäische Zeit):
Dienstag, 30. September, 19 Uhr
Sonntag, 5. Oktober, 12 Uhr
Freitag, 10. Oktober, 19 Uhr

Preis:
120 €
Wie alle Angebote des Vereins, ist auch dieses ein Projekt für Vereinsmitglieder. Wir freuen uns, wenn Du dabei bist und uns durch deine Mitgliedschaft unterstützt!

Freitags 12.09., 19.09., 26.09., 10.10., 17.10. und 24.10.2025

DIE KUNST DES DESPACHO

Lerne die Grundlagen der Despacho Zeremonien, bring mehr Harmonie in deinen Alltag und feiere das Leben.

Das Despacho beschreibt die zeremonielle Praxis der Anden, den Bergen (Apus), Mutter Erde (Pachamama) und anderen Naturgeistern in Gegenseitigkeit, Ehrfurcht und Danksagung Opfer darzubringen.
Ein Despacho ist ein Akt der Liebe und eine Erinnerung an die Verbindungen, die wir mit allen Wesen, Elementen, Geistern und heiligen Orten teilen. Auf der tiefsten Ebene ist es eine Gelegenheit, in die wesentliche Einheit aller Dinge einzutreten, die lebendige Energie des Universums.
Despachos bieten uns ein Werkzeug, um die eigene Energie, die Energie einer Gruppe, der Welt und des Kosmos zu bewegen und zu verändern.
Erlebe in diesem Kurs anhand von verschiedenen Despachos, die wir gemeinsam erstellen, die wichtigsten Eckpfeiler dieser Kunst und die Prinzipien einer Despacho Zeremonie.
Am Ende wirst du eine tiefere Verbindung zu den Kräften von Pachamama (Mutter Erde) aufgebaut haben und in der Lage sein, deine eigenes Despacho Zeremonie durchzuführen.

Ablauf der Kurse:

Du erhältst vor jedem Kurs ein Handout vom bevorstehenden Despacho mit der jeweiligen Zutatenliste.

Während des Kurses leitet Volker die Despacho Zeremonie an und legt es für die gesamte Gruppe. Jede(r) TeilnehmerIn kann ein eigenes Despacho zeitgleich bei sich zu Hause erstellen. Nach Ende der Kurseinheit muss das Despacho verbrannt oder vergraben werden – eine Anleitung dazu erhältst du natürlich im Kurs.

Das soll für dich aber keinen Erfüllungsstress erzeugen, da nicht jeder die Möglichkeit hat jederzeit ein Feuer zu machen um das Despacho zu verbrennen. Du kannst gerne auch das Despacho während des Kurses einfach „nur“ auf dich wirken lassen und dich der Energie und dem Prozess hingeben.

Nach dem Kurs hast du Zugang zu der Aufzeichnung und kannst das jeweilige Despacho zu jeder Zeit und in deinem Tempo nachmachen.
Ein Despacho ist ein Akt der Liebe und eine Erinnerung an die Verbindungen, die wir mit allen Wesen, Elementen, Geistern und heiligen Orten teilen. Auf der tiefsten Ebene ist es eine Gelegenheit, in die wesentliche Einheit aller Dinge einzutreten, die lebendige Energie des Universums.
Despachos bieten uns ein Werkzeug, um die eigene Energie, die Energie einer Gruppe, der Welt und des Kosmos zu bewegen und zu verändern.

Entdecke und erfahre…

  • Die Tradition aus der Despachos kommen
  • Die wichtigsten Begriffe der andinen Tradition
  • Theorie und Hintergrund des Despacho
  • Wie man eine Despacho Zeremonie macht
  • Was die Despacho Zeremonie in uns bewirkt

Das hast du am Ende des Seminars erhalten:

  • Limpia Despacho – zur Reinigung
  • Yanantin Despacho – zum Ausgleich
  • Ayni Despacho – zur (Wieder)Herstellung einer guten Verbindung
  • Hampiy Despacho – zur Heilung
  • Animo Wachay Despacho – zur Seelenrückholung
  • Kurac Acullec Despacho – Erdenhüter Despacho

Erlebe in diesem Kurs anhand von verschiedenen Despachos, die wir gemeinsam erstellen, die wichtigsten Eckpfeiler dieser Kunst.

Termine:

Freitags 12.09., 19.09., 26.09., 10.10., 17.10. und 24.10.2025 jeweils von 18:00 bis ca. 20:00 Uhr

Preis:
300 € inkl. Handout

SPENDENAUFRUF:

Unterstützung für Don Luis Quispe

Luis Quispe Calcina begann seine Ausbildung in der Tradition der Qeros im Alter von 15 Jahren und widmet sich ganz dem Dienst an Pacha Mama und den Apus. Sein verstorbener Großvater, Altomesayok Manuel Quispe Calcina lehrte ihn viel über Zeremonien und Spiritualität. Er erhielt seine Karpay (Initiationen) am Apu Wamanlipa von seinem Vater und Großvater, denen er zutiefst dankbar ist.
Er teilt die Weisheit seiner Großväter mit großzügiger Energie und großer Sorgfalt. Es ist sein Anliegen, dass diese Lehren der Inka Frieden und Freude in den Herzen unserer globalen Gesellschaft wecken.

Ich (Volker) habe unter anderen mit und durch Luis meine Heilmesa erstellt, Karpays dazu von ihm erhalten und viel über die Tradition der Qeros gelernt.

Im Moment ist er es, der Unterstützung benötigt, denn sein Sohn Jose hatte einen schweren Autounfall und lag zwei Wochen im Koma. Nun ist er bereits auf dem Weg der Besserung, benötigt aber noch weitere Operationen und einiges an Therapie. Die finanziellen Mittel von Luis und seiner Familie werden durch diese Situation bereits sehr knapp und wir haben beschlossen, Luis und seinen Sohn Jose durch unseren Verein ein bisschen helfen.

Als ich ihm das geschrieben habe, hat er mir geantwortet:
„Hallo Bruder, vielen Dank für deine Nachrichten, ich bin dir sehr dankbar. Ich bin dir für deine Unterstützung sehr dankbar und habe großes Vertrauen und Hoffnung, dass mein Sohn José wieder gesund wird. Ich bin sicher, dass sich diese Hilfe für euch und eure Familien verdoppeln wird.“

Aus den Mitteln des Vereins werden wir Luis und Jose mit 250,- USD unterstützen.
Jeder noch so kleine Betrag macht es für die Familie leichter und wer noch etwas dazu geben möchte, ist herzlich dazu eingeladen.

Spendenaufruf für Don-Luis

Projekt Wonder Woman

Kuychichaka verbindet Kulturen. Bei unserem letzten Vereinstreffen im November entstand die Idee, unseren Erfahrungsschatz aus dem TCM, dem Yoga/Tantra/Ayurveda, der westlichen Medizin und der Weisheit der Anden zu verbinden und ein ganzes Jahr lang mit Euch zu teilen.
Das Leben einer Frau ist in 3 große Abschnitte unterteilt: das Mädchen/junge Frau ab ihrer ersten Blutung, die reife, blutende, fruchtbare Frau und die „weise Alte“ mit der Menopause. Jede dieser Phasen hat ihre Freuden und Herausforderungen. Und wir wollen ganz offen darüber sprechen bzw. auch Euch sprechen lassen.

Es ist eine Mischung aus dem Teilen von Wissen (ein ca. 90 minütiger online-Abend unter der Woche, etwa alle 14 Tage), mit anschließender Möglichkeit des Sharings und Fragenstellens im geschützten Rahmen des Kreises. Außerdem am Ende jeder Phase eine Session nur für die Kommunikation miteinander und die Integration des Erlebten mit Unterstützung einer Online-Kakaozeremonie.

Wir wollen dabei sehr praxisnah bleiben. Was beschäftigt die Teilnehmerinnen, welche Themen sind der Gruppe wichtig? Es gibt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit, dafür die Offenheit, auf alles eingehen zu können, was gerade da ist. Als „Referenten“ und Begleiter durch dieses Jahr sind an Eurer Seite: Vilma Pinedo, Volker Truckenthanner, Katharina Muck und Andrea Schorr. Und vielleicht noch der ein oder andere Überraschungsgast!

Terminübersicht 2026

31.10.-09.11.2026

Perureise
 

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